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Tennisplatzpflege

Tipps für gute Tennisplätze

Jeder Tennisspieler wünscht sich gut hergerichtete Tennisplätze um sein Vergnügen mit Spaß nachzugehen. Aber: falsche Benutzung der Plätze kann den Spaß oder schlimmer noch die Plätze weitgehend zerstören. Schuld ist dann oftmals nicht der Platz- oder technische Wart, sondern die Spieler(innen) selbst.

Bei den nachfolgenden Tipps wird von Sandplätzen ausgegangen.

Tipp 1: Nur mit anerkannten Tennisschuhen spielen

Dabei spielt die Sohle bzw. deren Profil (meistens Fischgrätenprofil) die entscheidende Rolle.

Falls „Spieler“ mit den falschen (glatten oder grob-stolligen) Schuhen auf dem Platz sind, dürfen diese gerne darauf aufmerksam gemacht werden, damit sie den Platz verlassen.

Tipp 2: Niemals auf trockenen Plätzen spielen

Der gesamte Tennisplatz sollte besonders bei trockenem Boden untergrundtief bewässert werden.

Bei jeder Gelegenheit, vor und nach einem Match oder auch schon während einer Matchpause die trockenen Plätze bewässern. Wird auf zu trockenen Plätzen gespielt, verlieren die Schichten des Tennisplatzes ihre Bindung, was sich dann anfühlt, als ob auf einem Sandbunker gespielt wird.

Tipp 3: Niemals auf (zu) nassen Plätzen spielen

Ein Tennisplatz ist zu nass, wenn sich Pfützen auf dem Platz gebildet haben und beim Gehen im Untergrund Fußabdrücke – auch nur stellenweise – hinterlassen werden. Das Spielen darauf kann großen Schaden anrichten. Wasserpfützen nie mit dem Schleppnetz beseitigen.

Sauberer Platz

Tipp 4: Plätze sauber halten

Eigentlich sollte jedem klar sein, dass vor dem Spielen die Plätze von Blättern, Ästen und sonstigem Unrat zu befreien sind. Ansonsten kann sich der Unrat mit dem Ziegelmehl vermischen und der Platz verliert seine Festigkeit. Auf weichem Platz springt der Ball genau so unkontrolliert, wie auf zu trockenem. Gepflegte Plätze sind das Aushängeschild des Tennisclubs.

Unebenheiten und Löcher

Tipp 5: Unebenheiten und Löcher sofort schließen

Unebenheiten und Löcher entstehen immer bei Spielen. Löcher sollten dann aber sofort zugetreten werden. Wird der Platz mit dem Schleppnetz abzogen ohne dass die Löcher zugetreten sind, wäre nur das ausgetretene Material verteilt, aber die Löcher immer noch vorhanden. Scharrieren kann hier helfen. Es darf aber nur lockeres Material in die Löcher geschoben werden, festes Material darf nicht abgekratzt werden. Wenn im schlimmsten Fall die schwarze Schlacke zum Vorschein kommt, darf auf dem Platz nicht weitergespielt werden. Der technische Leiter des Vereins muss entsprechende Maßnahmen veranlassen. Sollten Linien beschädigt sein (unterspült, hervorstehend oder ausgerissen) muss ebenfalls der Platz saniert werden.

Tipp 6: Platz richtig abziehen

Der Tennisplatz muss nach dem Spielen komplett bis zum Zaun abgezogen werden. Ansonsten bleiben Unebenheiten und das Unkraut kann sich ausbreiten. Der Platz muss wie im Bild dargestellt abgezogen werden – das bedeutet bis zur Grundlinie und nicht nur bis zur T-Linie. Damit wird das Material gleichmäßig verteilt und im Grundlinienbereich bilden sich keine Mulden. Sollten sich Fremdkörper (Äste, Laub, Steine etc.) im Schleppnetz verfangen, müssen diese sofort entfernt werden. Nur wenn das Schleppnetz komplett aufliegt bekommt man eine glatte Platzoberfläche. Mit dem Schleppnetz über den Tennisplatz rennen ist nicht erlaubt. Und selbstverständlich ist das Fegen der Linien.

Tipp 7: Ordnung auf dem Tennisplatz

Schleppnetz und Linienbesen gehören ordentlich an ihren Platz, am besten aufgehängt. Auch Flaschen, Gläser und Müll sollten aufgeräumt werden.

Fazit

Ein gepflegter und ordentlicher Tennisplatz erhöht bei jedem Spieler den Spaß am Tennissport.

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